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Führen
und Coachen:
Wie Verkaufschefs Mitarbeiter durch Coaching motivieren
Von Georg Vetter
Marketing- und Verkaufstrainer
Bevor Führungskräfte
ihre Mitarbeiter auf Seminare schicken, versuchen sie meist,
ob sie es nicht auch selbst können. Denn Motivation ist schließlich
aus Sicht der Chefs naturgegeben. Die Taktik, die manche Unternehmensvisionäre
an den Tag legen, ist gänzlich unterschiedlich. Je nach Führungsstil
variieren sie zwischen der "Daumen-drauf-Methode"
des autoritären Führungsstils bis hin zum "kooperativ-verständigen"
Stil oder dem Ansporn durch größere variable Gehaltsanteile
und Provisionen für ihren Außendienst.
Coaching für
Chefs
Im Verkaufsgeschäft
läßt sich jedoch nicht alles mit guten Argumenten und Provisionen
erreichen, auch die Führungskultur muß stimmen. Kein Wunder,
daß sich Manager immer häufiger selbst coachen lassen. Denn
der Blick von außen ist hilfreich und entfesselt starre Denkmuster
und Vorurteile. Im Vetter-Training "Motivation & Personalführung"
erfahren Chefs beispielsweise, wie sie zu Coachs werden und
wie man durch Coaching neue Potentiale bei den Mitarbeitern
auslöst. Was muß ein Unternehmenschef oder Verkaufsleiter tun,
um Mitarbeiter zu Höchstleistungen zu motivieren?
Die erste Regel
liefert ein Branchenfremder: Der bekannte IT-Guru Bjarne Stroustrup
schreibt: "Eine Unternehmen, das seine Mitarbeiter wie
Schwachsinnige behandelt, wird bald nur noch Mitarbeiter haben,
die willens und fähig sind, sich wie Schwachsinnige zu verhalten."
Harte Sprüche, mit einem Kern Wahrheit, denn als coachender
Chef gilt es, den Mitarbeitern Handlungsspielräume zu geben,
in denen sie ihre Leistungen voll entfalten können. Denn schließlich
geht auch bei einem Fußballspiel nicht der Trainer selbst auf
das Feld, sondern überläßt das den eigentlichen Spielern.
Weg vom Harmoniegedusel
Eine zweite Regel
geht derzeit durch alle Managementhandbücher. Vom Ende der Harmoniekultur
ist zu lesen. Die fetten Zeiten der achtziger Jahre scheinen
endgültig vorbei, vorbei auch der Auftragsboom der Printbranche
nach der Wiedervereinigung. Während vor Jahren die Auftragslage
unabhängig von den Coachingfähigkeiten der Geschäfstführer blühte,
ist nun echtes Personal-Management gefragt. Vom kooperativen
Gesäusel halten manche Chefs schon lange nichts mehr, knallharte
Zielvorgaben sind gefragt. Was ist richtig? Weder der eine noch
der andere Weg. Wie immer liegt die Wahrheit wieder einmal in
der Mitte. Statt starrer Zielvorgaben sind Zielvereinbarungen
wichtig. Sie geben Mitarbeitern und Chefs einen klaren Rahmen,
ohne daß sie von vornherein zu starken Druck ausüben. Denn Verkaufen
lebt von der verkäuferischen Freiheit. Klare Entscheidungs-
und Unternehmensziele müssen den Mitarbeitern transparent sein,
damit sie sich damit identifizieren können.
Fördern statt
belehren
Ein wichtiger Baustein
zum Führen durch Coaching sind regelmäßige, einzelne Mitarbeitergespräche,
in denen sich Verkaufsleiter und Mitarbeiter über den Fortschritt
gemeinsamer Projekte gegenseitig informieren. Dabei geht es
weniger darum, daß der Verkäufer seinem Chef "sein Seelenleben
preisgibt". Vielmehr kommt es darauf an, daß der Chef als
persönlicher Berater und Förderer des Mitarbeiters auftritt,
ohne dabei gleich väterlich-belehrend zu wirken. Mein Rat: Klären
Sie mit Ihrem Mitarbeitern, ob er bereit ist, auf diese Weise
mit Ihnen gemeinsam zu arbeiten. Und lassen Sie ihn von Beginn
an wissen, daß es nicht um Schuldzuweisung und Druck von oben
geht, sondern um klare Problemlösung.
Welche Voraussetzungen brauchen Verkaufsleiter, die
ihre Außendienstmitarbeiter durch Coaching motivieren können?
Die wichtigsten Anforderungen, die Verkaufsmitarbeiter nennen,
sind sich in andere hineindenken und aktiv zuhören. Wichtig
ist ihnen auch, daß die Chefs im Coaching authentisch bleiben,
sich nicht verstellen, die richtigen Fragen stellen, Vertrauen
erwecken, sich diskret, offen und vermittelnd verhalten.
Quick-up-Präsentationen
trainieren
Regelmäßige Treffen im Team bilden einen zweiten Weg
zum Coaching: Beispiel: Außendienstmitarbeiter haben es häufig
mit gestreßten Kunden zu tun, die wenig Zeit haben. Mein Vorschlag:
Trainieren Sie mit ihren Mitarbeitern regelmäßig typische zwei-Minuten-Präsentationen
für verschiedene Produkte und Dienstleistungen. Dies schult
für die Praxis und schafft Professionalität und Sympathie im
Kundengespräch. Diese honorieren es schließlich wohlwollend,
wenn der Verkäufer direkt zu den wesentlichen Punkten und Vorteilen
der unterschiedlichen Angebote kommt.
Begeisterung
auslösen
Die letzte Formel für das Management der 90er Jahre
heißt ultimativ: "Leistung & Spaß". Und dies ist
der eigentliche Kern erfolgreicher Führungsarbeit für Mitarbeiter
und im Wettbewerb: Wer Mitarbeiter und Kunden zu begeistern
versteht, hat die große Chance, daß sie es glatt weitersagen.
Der
Autor
Georg Vetter, Vetter-Training, ist Marketing- und Verkaufstrainer
für die Verlags, Druck- und Medienbranche. Er coacht seit 1990
äußerst erfolgreich die Mitarbeiter namhafter Unternehmen.
Für Ihre Resonanz
zum Beitrag:
Vetter-Training, Telefon (0 67 42) 87 65-0, Fax (0 67 42) 87
65-22
E-Mail: info@vetter-training.de
Pressekontakt:
Carola Notter, Vetter-Training, Telefon (0 67 42) 87 65-0,
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